31.10.2026: ... dann stell ein Licht uns aus ...

Licht, Frieden und Ruhe (Foto: H. Plaßmann)

Der November, zumal die ersten Tage (Allerheiligen und Allerseelen), sind geprägt vom Gedenken an unsere Verstorbenen. Nach wie vor besuchen viele Menschen die Gräber ihrer Angehörigen und erinnern sich an sie. Diese Erinnerungen können verblassen und doch bleiben jene, die von uns gegangen sind, ein Teil unserer Geschichte, sind fest hineingewoben in unsere Biographie.

Und sind wir einmal müde, dann stell ein Licht uns aus, o Gott, in deiner Güte; dann finden wir nach Haus. – So endet das Lied „Wir sind nur Gast auf Erden". Es gibt mehr als das Erinnern. Aus christlicher Sicht laden uns diese Tage ein, mit einer Hoffnung über die Gräber hinauszublicken, denn: Da kommt noch was … Sie, die Toten, und wir, die Lebenden, eint, dass wir erwartet werden … dass Gott unsere Namen kennt und uns beim Namen nennt … dass uns bei ihm Frieden und Ruhe erwarten (Aber das bitte nicht mit ewiger himmlischer Langeweile verwechseln!) … Er wird uns – bildliche gesprochen – ein Licht ausstellen und wir werden zu ihm finden.

Und wer groß zu hoffen wagt, wird sogar sagen: Wir alle werden zu ihm finden!

Heinrich Plaßmann, Pfarrer

23.10.2026: Kreuzfahrt auf dem Meer der Zeit

Kreuzfahrt auf dem Meer der Zeit (KI-Bild)

Die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit steht unmittelbar bevor. Die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt. An der Zeit selbst aber können wir nichts verstellen.

Immer wieder sind wir konfrontiert mit dem Phänomen der Zeit: mit langsam vergehender, gar langweiliger Zeit, oder mit Zeit, die wie im Fluge vergeht ... Manchmal fragen wir uns: „Ist das tatsächlich schon so lange her? Das kann doch unmöglich sein!“ Und wir kennen das Gefühl, dass etwas gefühlt doch erst gestern gewesen ist … Wir messen die Zeit, optimieren unser Zeitmanagement – und doch rennt uns die Zeit häufig davon. Aber wie könnten wir behaupten: „Ich habe keine Zeit“, wo sie doch immer da ist, ein Leben lang: Wir sind keinen Augenblick zeit-los.

In den nächsten Tagen werde ich tiefer in das Thema Zeit einsteigen, bei einer „Kreuzfahrt auf dem Meer der Zeit, Teil 2“ … Besinnungstage, die auch in Erinnerung rufen, dass unsere Zeit in Gottes Händen liegt und unsere Lebenszeit bei ihm gut aufgehoben ist.

Heinrich Plaßmann, Pfarrer

10.10.2026: Firmkatechese

Zeichen der Firmkatechese (Fotos: H. Plaßmann)

Nach dem Eröffnungsgottesdienst sind inzwischen zwei Katechesen im Rahmen der Firmvorbereitung – über die Sakramente und das Glaubensbekenntnis – absolviert. Bereits die Vorbereitung dieser Katechsen im Kreis des Firmteams macht Freude … die sich hoffentlich auf unsere ca. 40 Firmanden überträgt. Spannend ist jeweils die Auseinandersetzung mit der Frage: Worum soll es bei der Firmvorbereitung gehen? Was erwarten wir von den Jugendlichen – und was wollen wir ihnen mit auf ihren Lebensweg geben?

Ermutigung und Bestärkung sind zwei Stichworte, die mir einfallen, verbunden mit der Zusage Gottes für diese jungen Menschen: „Du glaubst nicht nur an mich, ich glaube auch an dich.“ Außerdem ermutigen wir sie, Fragen zu stellen: Was ist ihnen fremd – und was ist erklärungsbedürftig?

Mein Fazit zum bisherigen Weg der Firmvorbereitung (wie auch oben bereits geschrieben): Es macht Freude!

Heinrich Plaßmann, Pfarrer

04.10.2026: Erntedank

(Fotos: H. Plaßmann)

Anlässlich des heutigen Erntedankfestes spare ich mir viele Worte und lasse Bilder aus unseren Gottesdiensträumen sprechen. Danke an alle, die Kirchen und die Kapelle so reich geschmückt haben.

Heinrich Plaßmann, Pfarrer

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Kontakt

Pfarrbüro St. Amandus
Kirchstraße 25, 45711 Datteln
Tel.:   02363/5652-0
Fax:    02363/5652-21
E-Mail: stamandusdatteln(at)bistum-muenster.de

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:

Montag 9:00-12:00 15:00-17:00
Dienstag 9:00-12:00 15:00-17:00
Mittwoch 9:00-12:00  
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Sollten Sie in einem dringenden Fall (Krankensalbung, Sterbefall) einen Seelsorger benötigen, können Sie sich an die Pforte des Krankenhauses (Tel.: 02363/108-0) wenden, die Sie an einen Priester weitervermitteln kann.

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